Gefahren der Sprache

Am 28. März 2011 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) auf ihrer Internetseite einen interessanten Artikel mit dem Titel „Rhetorik und Realität – Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds“. Obwohl es verwundert einen solchen Artikel ausgerechnet bei der konservativen FAZ zu finden, lohnt sich die Lektüre desselben.

Anhand von neun Beispielen verdeutlicht der Autor Frank Schirrmacher wie die so genannten „Atomfreunde“ bestimmte Formulierungen und Floskeln immer wieder zur Verbreitung ihrer Argumente anführen. Dass hinter diesen Argumenten (und also auch den Formulierungen) jedoch meist nicht viel Wahrheit steckt, wird in der Analyse Schirrmachers schnell deutlich. Mit großer inhaltlicher Ernsthaftigkeit, sprachlicher Leichtigkeit und analytischem Scharfsinn schafft er es die Fallen der öffentlichen Debatte um Atomenergie aufzuzeigen und das rhetorische „Blabla“ vieler Befürworter als inhaltsleer und/oder falsch zu entlarven.

Ein lesenswerter Artikel, der auch im Kontext anderer gesellschaftlicher und politischer Debatten zum Hinterfragen der oft immer gleichen Argumente und vor allem der verwendeten Sprache anregt.

hd

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