Amnesty International: Mit E-Mails Grundrechte schützen und Leben retten!

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International startet seit 50 Jahren regelmäßig Aktionen, um in allgemeinen, aber auch in einzelnen Fällen von Menschenrechtsverletzungen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben – ob unmenschliche Haftbedingungen, Folter, unrechtmäßige Inhaftierungen oder andere menschrechtswidrige Zustände. AI setzt auch an den Fällen einzelner Personen an und erzielt mit dieser Strategie oftmals beachtliche Erfolge: Laut eigenen Angaben führen rund ein Drittel aller Aktionen zum Erfolg. Doch dabei ist die Organisation auf die Hilfe vieler Menschen angewiesen. Denn nur durch die Masse von Protestmails kann der nötige  Druck aufgebaut werden.

Nun wendet sich Amnesty International erneut an die Internetgemeinde und bittet um Unterstützung für vier Menschen aus dem Sudan, Bahrain, dem Iran und der Türkei. In dem Aufruf heißt es:

„Ihre E-Mail kann Folter verhindern, Menschen vor unfairen Prozessen schützen, Mut und Hoffnung geben. Und Leben retten. Rund ein Drittel aller Amnesty-Aktionen für Einzelfälle bewirken konkrete Erfolge.

Denn täglich werden weltweit Menschen willkürlich festgenommen, bedroht, gefoltert und getötet, weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Amnesty International arbeitet mit Ihrer Hilfe dafür, dass diese Menschen nicht vergessen werden.

Setzen Sie sich jetzt online für vier Menschen in Gefahr ein, die unsere dringende Unterstützung brauchen.

Mit wenigen Klicks können Sie eine E-Mail an die Regierungen verschicken und mit vielen anderen Menschen gemeinsam Druck aufbauen. Denn öffentlicher Druck ist das wirksamste Mittel, um Menschenrechte zu schützen.

Der kurdische Journalist und Menschenrechtler Mohammad Sadiq Kabudvand setzt sich seit vielen Jahren für Menschenrechte im Iran ein. Am 1. Juli 2007 wurde er von Sicherheitskräften in Zivil verhaftet und ins berüchtigte Evin-Gefängnis in Teheran verschleppt. Kabudvand leidet unter den katastrophalen Haftbedingungen und Schikanen.
Fordern Sie die bedingungslose Freilassung des Menschenrechtlers: http://www.amnesty.de/kabudvand

Abuzar Al Amin, stellv. Chefredakteur einer Zeitung, wurde im Juli 2010 wegen seiner journalistischen Arbeit zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. In der Haft wurde er offenbar schwer gefoltert und misshandelt, die Vorwürfe wurden bislang nicht untersucht. Im schlimmsten Fall drohen ihm lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe.
Fordern Sie die sofortige und bedingungslose Freilassung von Abuzar Al Amin: http://www.amnesty.de/alamin

Die bahrainische Studentin Ayat Al-Qarmezi war am 12. Juni 2011 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil sie ein selbstgeschriebenes Gedicht vorgetragen hat, in dem sie den König von Bahrain kritisierte. Am 13. Juli wurde sie mit Hilfe unseres internationalen Drucks aus dem Gefängnis entlassen. Das Urteil ist jedoch noch immer nicht aufgehoben.
Fordern Sie die Aufhebung des Urteils gegen Ayat Al-Qarmezi: http://www.amnesty.de/freeayat

Der türkische Menschenrechtsaktivist Halil Savda verweigert aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe. Er wurde deshalb wiederholt festgenommen, angeklagt, inhaftiert und schwer misshandelt. Im Juni 2010 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Weil er sich weiterhin für die Abschaffung der Wehrpflicht in der Türkei eingesetzt hat, wurde er im Februar 2011 erneut zu fünf Monaten Haft verurteilt.
Fordern Sie die Aufhebung des Urteils gegen Halil Savda! http://www.amnesty.de/savda

Vielen Dank für Ihren Einsatz,

Ihr Kampagnen-Team von Amnesty International in Deutschland“

hd

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