ACTA: Was es ist und was man dagegen tun kann!

Seit einiger Zeit geistert die Bezeichnung ACTA durch das WorldWideWeb. Doch viele Menschen wissen immer noch nicht, wofür dieser Begriff steht und vor allem welche Gefahren sich dahinter verbergen. Da es im Internet inzwischen genug hilfreiche Informationen gibt, werden wir an dieser Stelle nicht direkt selbst informieren. Durch die Bündelung einiger Hinweise und Informationen wollen wir stattdessen zur Aufklärung beitragen und insbesondere zum Protest gegen ACTA aufrufen. Denn jeder, dem seine persönliche Freiheit etwas wert ist, sollte auch an ACTA bzw. an dessen Verhinderung interessiert sein. 

Einen guten ersten Eindruck von ACTA erhält man auf der Internetseite http://stopp-acta.info/. Hier finden sich kurz und bündig die wichtigsten Informationen zu den geplanten Gesetzen sowie die ersten Tipps und Materialien zum Aktivwerden. In folgendem YouTube-Video werden ebenfalls die Gefahren des Vorhabens sehr anschaulich (wenn auch teilweise etwas martialisch) dargestellt:

Dass sich insgesamt nicht besonders viele Informationen bei den etablierten und kommerziellen Zeitungen, Nachrichtensendern und -seiten finden, liegt nicht zuletzt auch an der äußerst kargen und somit fragwürdigen Informationspolitik der Initiatoren. Hier dennoch ein paar Artikel/Veröffentlichungen unterschiedlichen Datums, die die teils verschiedenen (und leider auch verharmlosenden) Positionen zum Thema in kleinem Rahmen widerspiegeln:

http://www.sueddeutsche.de/digital/acta-proteste-und-das-urheberrecht-der-kleine-urheber-hat-doch-nichts-von-einer-verschaerfung-1.1274211

http://www.sueddeutsche.de/digital/anti-piraterie-abkommen-streit-um-acta-eskaliert-1.1269463

http://www.fr-online.de/politik/produktpiraterie-krake-acta-lebt-doch-noch,1472596,4726176.html

http://www.fr-online.de/digital/internet-freiheit-widerstand-gegen-acta-abkommen-waechst,1472406,11583864.html

http://tagesschau.de/multimedia/audio/audio82852.html

Gegen ACTA gibt es bereits in vielen Teilen der Welt große und heftige Proteste. Dass diese durchaus etwas bewirken können, zeigt sich in dem Erfolg der slowakischen, tschechischen und polnischen Proteste:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,813717,00.html

Für jeden, der den Aussagen der Politiker nicht unbedingten Glauben schenkt und sich lieber vorher engagiert, als hinterher ggf. massive Einschränkungen der persönlichen Freiheit hinzunehmen, haben wir nun noch einige Hinweise zur Beteiligung an den Protesten gegen ACTA zusammengestellt:

Am 11.2.2012 sind an vielen Orten auf der ganzen Welt Protest geplant. Wer nach Aktionen in seiner Nähe sucht, wird auf http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page garantiert fündig.

Zudem hat das Kampagnen-Netzwerk Avaaz eine Online-Petition gestartet: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?fp. Diese ist zwar nur eingeschränkt für politische Zwecke verwendbar, hat aber auch auf politsicher Ebene eine nicht zu unterschätzende informelle Kraft.

Jeder, der sich nun eingehender mit dem Thema beschäftigt hat, sollte diese Informationen teilen (solange es noch geht) und nicht zuletzt selbst aktiv werden, um die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen zu schützen.

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Eine Antwort zu ACTA: Was es ist und was man dagegen tun kann!

  1. Edelweiß schreibt:

    Die Polen haben bereits gezeigt wie es geht, die wissen noch aus SOLIDARNOSCH-Zeiten das es Freiheit nicht gratis gibt. mit dieser kollektiven Erinnerung haben sie uns etwas voraus.
    Die Petition ist bereits unterzeichnet und am Samstag heißt es: weg von der Tastatur und raus auf die Straße!

    Hier noch eine weitere Petition:
    https://www.accessnow.org/page/s/just-say-no-to-acta-ger

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