realsatire.

Laut zeit.de hat Kristina Schröder, selbsternannte Expertin für Extremismus und Deutschenfeindlichkeit, 300.000 Euro für ein Projekt zur Stärkung der Demokratie bereitgestellt. Das Konzept sieht vor, dass 30 rechtsextreme mit 30 demokratischen Jugendlichen unter dem Motto „Dortmund den Dortmundern“ (sic!) über die Zukunft der Stadt diskutieren.

Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: die Ministerin, die durch ihre Extremismusklausel verhindern will, dass staatliche Fördergelder an Feinde des Grundgesetzes gehen, stellt 300.000 Euro zur Verfügung, um Neonazis eine Plattform für ihre menschenverachtende Ideologie zu bieten. Glaubt Frau Schröder ernsthaft, dass das Projekt Rechtsextreme zum Umdenken bewegen kann? Und gesetzt den Fall das tut sie, findet sie dann den Titel des Projekts passend? Und gesetzt den Fall das tut sie nicht, empfindet sie die Summe der Nutzlosigkeit des Projekts angemessen? Fragen über Fragen, die ungeachtet ihrer Antworten nur wieder einmal zeigen, dass Frau Schröder jegliches Fingerspitzengefühl in ihrer Amtsausübung vermissen lässt.

bd

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